„Die beste Methode, um die Intelligenz eines Führenden zu erkennen, ist, sich die Leute anzusehen, die er um sich hat.“ Peng! Wer sich dem Spruch, von Niccolò Machiavelli, italienischer Staatsmann und Schriftsteller, stellt, dem wird schnell klar, dass sich hier die Spreu vom Weizen trennt.

Allg. Anmerkung: Für eine leichtere Lesbarkeit verwenden wir vorwiegend die männliche Anrede. Bitte beachten Sie jedoch, dass alle Geschlechter (männlich, weiblich und divers) inbegriffen und respektiert sind. 

Natürlich kratzt das am Ego und wer gibt schon von sich aus gerne zu, dass das mit der intelligenten, klugen und unternehmerisch lupenreinen Mitarbeiterführung, nicht so einfach ist, wie ursprünglich gedacht.

Besonders, wenn sich Unternehmensziele, Umsatzziele, Teamziele und die Erwartungshaltung seitens der Geschäftsführung an Sie als Führungskraft, wie ein Eimer über ihre eigenen Ideen zum Thema Mitarbeitermotivation stülpt und somit den perfekten Nährboden für einen schwelenden, inneren Konflikt bereitet. Klingt nicht sonderlich verlockend.

Begeben Sie sich auf die Suche, wie Sie Ihre Führungskompetenz stärken können, um allseitig den Erwartungen zu entsprechen, dann wird noch schneller klar, dass Sie sich erstmal selbst darüber bewusstwerden müssen, wie Sie als Führungskraft wahrgenommen werden möchten, um dann abzuklopfen, ob dies in Ihrem Arbeitsumfeld überhaupt so gelingen kann.

Das ist ebenfalls unangenehm, denn es könnte auch zu dem Schluss führen, dass Sie letztendlich gar keine Führungskraft sein wollen oder keine Führungskraft in jenem Unternehmen.

Auf dem Weg zu einem Great Leader empfehle ich in diesem Stadium gerne, ein Stirnband und eine Machete à la Sylvester Stallone in Rambo, um sich in dem Dschungel der tausend tollen Führungsmöglichkeiten sportlich ambitioniert einen Weg zu mehr Klarheit zu bahnen.

Die Frage, wie Sie als Führungskraft wahrgenommen werden wollen, ist die Frage nach Pest oder Cholera. Warum?

 

Die Frage danach, wie Sie als Führungskraft wahrgenommen werden wollen, ist tatsächlich die schwerste Frage überhaupt, denn sie fordert von Ihnen eine klare Entscheidung, an die sich, wie immer, Konsequenzen anschließen.

Der amerikanische Wirtschaftsberater und Autor Kevin Leman hat es so ausgedrückt: „Du musst jeden Tag entscheiden, wer den Preis bezahlt. Du oder deine Leute.“

Natürlich wollen Sie ein Great Leader werden, dass setze ich mal voraus, die Frage ist nur, wie kann es Ihnen gelingen, dass Ihr Team sie genauso wert-schätzt, wie Ihre Geschäftsleitung, ohne dass Sie sich dabei aufreiben?

Wenn Sie Führungs-kraft darin entwickeln, sich den übergeordneten Unternehmenszielen tabulos zu unterwerfen, um so letztlich eine  mögliche Altersregelung abzusichern, dann wird Ihnen Ihr Team abtrünnig werden, gegen Sie arbeiten, innere Kündigungen produzieren und leistungsschwache Ergebnisse liefern, weil Sie weder authentisch, noch ehrlich sind und schon gar nicht teamorientiert auftreten.

Das wird zwangsläufig passieren, denn es wäre die Entscheidung für eine einseitige und autoritäre Führung, mit der Sie, gerade bei der jungen Generation, keinen Fuß mehr in die Tür bekommen. Eine eher ernüchternde Vision.

Wollen Sie Führungs-kraft dahingehend entwickeln, dass Ihr Team Ihnen gerne folgt und Sie toll findet, weil Sie so nett sind, dann ist das auch kein Garant dafür, dass Ihre Mitarbeiter hervorragende Ergebnisse produzieren, die Sie sich auf die Fahne schreiben können. Laissez-faire ist auch keine nachhaltig wirkungsvolle Führung, die zu Höchstleistungen anspornt und bestenfalls branchenspezifisch umsetzbar.

Es erfordert eine Menge Weitblick, um zu einem Great Leader zu werden und auf dem Weg dahin nicht schlapp zu machen, weil Sie zwischen den möglichen Führungsvarianten hin und her hüpfen, wie ein Grashüpfer auf der grünen Wiese.

Der Wunsch Menschen zu führen, legt die innere Weisheit darüber zugrunde, dass Sie sich im Klaren sind, dass Sie, die Führungskraft, letztlich die komplette Verantwortung für alles übernehmen, dass Ihrer Mitarbeiter erfolgreich produzieren.

Wobei das Wortspiel erfolgreich produzieren, ein Sinnbild darüber darstellt, dass Ihre Mitarbeiter auch sehr erfolgreich Pleiten, Pech und Pannen produzieren können.

Nur, irgendwo müssen Sie ja anfangen, Ihr Team zu einem Spitzenteam zu entwickeln und sich selbst zu einem Great Leader.

2 Schlüsselfaktoren, mit denen Sie es schaffen, dass Ihr Team ein Spitzenteam wird und Ihre Geschäftsleitung Sie für Ihre Great-Leader-Qualitäten wertschätzt, ohne dass Sie sich dabei aufreiben.

 

Um die Position Führungskraft lange mit Freude, Herz und Verstand auszuüben, benötigen Sie einen größeren Handlungsspielraum, der es Ihnen ermöglicht pro Aufgabenstellung souverän zu agieren, anstatt situativ zu reagieren.

Das klingt profan, hat aber den Vorteil, dass mit dem Bewusstsein, einen großen Handlungsspielraum zu besitzen, sich eine lösungsorientierte Denkweise entwickeln kann, die eine starke Resilienz aufbaut. Bleiben Sie dadurch Herr der Lage, handeln Sie weitsichtiger, lösungsorientierter und sind zu jedem Zeitpunkt ansprechbar.

Konflikten und heraufbeschworenem Stress entziehen Sie komplett den Nährboden und führen Ihre Mitarbeiter zurück auf jenen sicheren Boden, auf dem gemeinsame Lösungen wachsen können, wo vorher kein Land in Sicht war.

Mit den nachfolgenden 2 Schlüsselfaktoren schaffen Sie es sich einen größeren Handlungsspielraum aufzubauen, der Ihnen den Weg zu einer souveränen Führungskraft ebnet.

2 Schlüsselfaktoren, mit denen Sie es schaffen, dass Ihr Team produktiver wird und mehr Eigenmotivation entwickelt

1. Dissoziiert bleiben, um klug zu handeln

 

Wir sind uns alle darüber bewusst, dass sich kein Hund alleine beißt. Heißt nichts anderes, wie, dass Sie es bitte vermeiden sich auf die Konfliktebene zu begeben, sondern eine Treppenstufe darüberstehen, um den, auch drohenden, Konflikt besser zu überblicken.

Das betrifft innerhalb Ihres Teams 2 verschiedene Szenarien:

Mitarbeiterkonflikte untereinander und

Mitarbeiterkonflikte zwischen Ihnen und einem bestimmten Mitarbeiter

Bedenken Sie bitte dabei, dass das zweite Szenario sie beide auf eine Bühne hebt, auf die jedes andere Teammitglied schaut, um darüber zu werten, wie Sie, als Vorgesetzte*r, sich dabei schlagen. Beachten Sie also bitte das Set, in dem Sie sich bewegen, um überlegt zu handeln.

Kritik aus dem Team nutzen und als Meilenstein umbauen

Wenn Sie ehrlich zu sich selbst sind, dann wissen Sie, dass eine Top Führungskraft uneingeschränkt in der Lage sein sollte Kritik, besonders an der eigenen Person, lösungsorientiert zu reflektieren.

Nehmen Sie jede Kritik ernst, um abzuwägen, was davon wertbringend für das gesamte Team umgesetzt werden kann und was entfällt, weil es eine rein persönliche Interpretation ist.

Möchten Sie sich zu einem Great Leader entwickeln, ist es unumgänglich, zu lernen, dass der Mitarbeiter, an dem Sie sich am meisten stören, der sie am meisten nervt, den sie am wenigsten umgänglich finden, der am meisten rebelliert, genau der ist, der Ihnen zeigt, wo Sie an sich selbst arbeiten sollten.

Liefert jener Mitarbeiter auch noch sehr gute Ergebnisse, sind Sie aufgefordert, sich Ihrer Vorbildfunktion bewusst zu sein und sich hinzusetzen und zu überlegen, was diesem Mitarbeiter fehlt, damit er sich beruhigen kann.

Das jedoch gilt auch für alle anderen Teammitglieder. Sie sind permanent aufgefordert Ihre Mitarbeiter zu „beobachten“, um herauszufinden, welche tätigkeitsbezogenen Talente tatsächlich in ihnen schlummern.

Stellen Sie sich also immer wieder persönlichkeitsbezogene Fragen, die Ihnen helfen, Ihre Mitarbeiter besser kennenzulernen:

2. Sauber kommunizieren, um Missverständnisse auszuschließen

Das klingt einfacher, wie es ist, denn das erfordert Mut.
Wenn Sie sauber kommunizieren, dann bedeutet das:

  • Jeder hat verstanden was Sie von ihm wollen und kann dies auch klar wiedergeben.
  • Jeder weiß welches grundsätzliche Verhalten Sie noch ihm erwarten und kann dies auch umsetzen.

Es bedeutet aber auch:

  • Jeder kann sich darauf verlassen, dass Sie dem Team gegenüber verbindlich und integer sind.
  • Jeder kann sich darauf verlassen, dass Sie sich vor das Team stellen, wenn es nach „Ärger von oben“ aussieht und einzelne Teammitglieder „nicht gleich in die Pfanne hauen“, wenn es schwierig wird.

Sauber kommunizieren bedeutet, dass Sie in jedem Fall Herr der Lage sind und wissen, welche Konsequenzen Ihr Gesagtes bei Ihrem Gegenüber zur Folge hat.

Es bedeutet, Sie übernehmen als Führungskraft die Verantwortung für das, was passiert, wenn Sie dies oder jenes kommuniziert haben. Sie erkennen und können die logische Folge, von Aktion produziert Reaktion, abschätzen und den Umfang der Konsequenzen gut einschätzen.

 

Deshalb liegt der Schlüssel erfolgreicher Teamkommunikation nicht nur darin allgemein sauber zu kommunizieren, sondern vorab festzulegen, welches Ergebnis Sie haben wollen und dementsprechend klar zu kommunizieren.

Sauber zu kommunizieren führt dazu, dass es weniger Missverständnisse gibt, weniger zeitraubende Rückfragen und weniger Fehlerquellen in der täglichen Arbeit. Im Gegenzug dazu eine insgesamt verbesserte ergebnisorientierte Arbeitsweise, konstruktivere Teamkultur und eine individuell steuerbare Mitarbeitermotivation.

Gerne lade ich Sie zu einem kostenfreien Erstgespräch ein, indem Sie erfahren, wie sie mit unserem Führungskräftetraining lernen, Ihre Mitarbeiter mit Zahlen, Daten und Fakten unternehmerisch zu führen und dennoch menschlich empathisch die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten ertragsbringend einschließen.

Die Art, wie Sie Ihre Mitarbeiter motivierend durch den Tag führen und sie ansprechen, ist entscheidend daran beteiligt, welche Ergebnisse sie produzieren.

  • Lassen Sie Fehler zu, ohne, dass Ihr Mitarbeiter sich dafür schämen muss?
  • Lassen Sie zu, dass er diesen Fehler auch 2x machen darf, obwohl es ja eigentlich immer nur 1x heißt?
  • Lassen Sie zu, dass ein Mitarbeiter Ihnen Verbesserungen antragen darf, ohne dass Ihr Ego platzt?
  • Lassen Sie zu, dass ein Mitarbeiter sich zu einem Leader innerhalb Ihres Teams entwickeln darf, weil er andere Teammitglieder einfach super motivieren kann, ohne dass Sie sich zurückgesetzt fühlen?

Sie können die Liste endlos verlängern, es geht immer darum, dass Sie, egal was passiert Herr der Lage bleiben, die Chancen für das gesamte Team daraus ableiten und erkennen, ob die daraus folgenden Veränderungen sich mit den Unternehmensvorgaben übereinstimmend decken.

Deshalb ist es so wichtig, dass Sie genau wissen, was Sie von Ihren Mitarbeitern brauchen. Je klarer, sicherer und sauberer Sie kommunizieren, umso besser lassen sich ihre Mitarbeiter motivieren und für Höchstleistungen gewinnen.

Je besser Sie Ihre Mitarbeiter er-kennen, umso leichter können Sie entscheiden, wem Sie welche Aufgaben geben können, um ein bestimmtes Ergebnis zu bekommen. 

So entwickelt sich nach und nach ein produktives Regelwerk, von dem alle profitieren, Sie und Ihr Team.

Gerade geht Ihnen die eine oder andere Frage durch den Kopf?

Gerne lade ich Sie zu einem kostenfreien Erstgespräch ein, indem Sie erfahren, wie sie mit unserem Führungskräftetraining lernen, Ihre Mitarbeiter mit Zahlen, Daten und Fakten unternehmerisch zu führen und dennoch menschlich empathisch die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten ertragsbringend einschließen.

Ich freue mich von Ihnen zu hören,

Ihr

Armin Weiss

Armin Weiss

Armin Weiss

Geschäftsführer der Betriebskybernetik GmbH und Interim Manager

Armin Weiss ist Geschäftsführer der Betriebskybernetik GmbH und gefragter Ansprechpartner von Unternehmen, die ihre einzigartige Sales Excellence erreichen möchten.

Durch seine langjährigen Erfahrungen im Vertrieb und seinen fundierten Kenntnissen in den Bereichen Verkaufspsychologie und -strategien, unterstützt er Mittelständler dabei, ihre Verkaufsprozesse so aufzustellen, dass denkbare Umsatzsteigerungen vom Zufall befreit und nachhaltig ertragsbringend entwickelt werden können.

Zurzeit arbeitet und lebt er mit seiner Familie in der Nähe von Frankfurt und gleicht arbeitsintensive Tage gerne mit einem abendlichen Spaziergang am Mainufer, begleitet von seinem Hund Maya, aus.